Kanpyo-maki 干瓢巻
Maki aus getrocknetem Kürbis
Wer es zuletzt wählt, ist Kenner
Ein Nori-Rollsushi, das schon in der Edo-Zeit beim Volk beliebt wurde. In Edo waren angeblich dünne Rollen in Mode, und das Kanpyō-Maki war der Inbegriff der Nori-Rolle; in Osaka hingegen waren damals dicke, mit allerlei gefüllte Rollen beliebt.
Kanpyō entsteht aus dem Fruchtfleisch einer kürbisähnlichen Frucht, dem „Fukube“, das in Streifen gerissen und getrocknet wird. Nach dem Einweichen wird es mit Zucker und Sojasoße geschmort – jener in Japan vertraute süß-herzhafte Geschmack, dazu ein angenehm fester, knackiger Biss, der es so beliebt macht.
Wie das Kappa-Maki ist auch Kanpyō-Maki unter Sushi-Kennern sehr beliebt: Viele anspruchsvolle Gäste bestehen darauf, „die Mahlzeit mit einem Kanpyō-Maki abzuschließen“.
Herkunft: 98 % des in Japan zirkulierenden Kanpyō stammt aus der Präfektur Tochigi Saison: Kanpyō verliert selbst tiefgekühlt keinen Geschmack und wird daher ganzjährig gegessen